ausbeuten


ausbeuten
1.
a) abbauen, nutzen;
(veraltet): exploitieren.
b) auslasten, ausschöpfen, auswerten, sich bedienen, erschließen, gebrauchen, herausholen, seinen Nutzen/Vorteil ziehen, verwerten, sich zunutze machen;
(veraltet): exploitieren.
2. ausplündern, auspressen, ausrauben, aussaugen, berauben, bestehlen, missbrauchen;
(ugs.): ausziehen, das Mark aus den Knochen saugen, rupfen, schröpfen;
(salopp): hoppnehmen, melken;
(ugs. scherzh.): erleichtern, zur Ader lassen;
(ugs. abwertend): auspowern, ausschlachten, [wie eine Weihnachtsgans] ausnehmen;
(bayr., österr. ugs.): wurzen.
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ausbeuten:1.(abwert)〈LeistungenandererohneangemesseneVergütungnutzen〉ausnutzen·ausnützen·ausplündern·auspressen·auspowern·aussaugen·dasMarkausdenKnochensaugen–2.ausnutzen(1)–3.auswerten
ausbeuten
1.ausplündern,ausrauben,ausnutzen,aussaugen,auspressen,ausnützen,exploitieren,schröpfen,plündern,zurAderlassen,armmachen,ruinieren;ugs.:dasMarkausdenKnochensaugen,melken,ausnehmen,ausräubern,rupfen,lausen,erleichtern,ausziehen,flöhen,auspowern
2.Nutzenziehenaus,ausschöpfen,auswerten,abbauen,gewinnen,sichzunutzemachen,ausschlachten,nutzbarmachen

Das Wörterbuch der Synonyme. 2013.

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  • ausbeuten — ausbeuten …   Deutsch Wörterbuch

  • ausbeuten — V. (Mittelstufe) jmdn. skrupellos ausnutzen Beispiele: Er hat seine Mitarbeiter ausgebeutet. Sie hat meine Ideen ausgebeutet. ausbeuten V. (Aufbaustufe) bestimmte Bodenschätze fördern Synonym: abbauen Beispiel: Reiche Erdgasfelder werden hier… …   Extremes Deutsch

  • ausbeuten — Vsw std. (16. Jh.) Stammwort. Partikelableitung zu Beute1, zunächst im eigentlichen Sinn Kriegsbeute machen , dann auch die Beute verteilen ; daraus Gewinn ziehen und die Übertragung auf den Gewinn von Naturschätzen u.ä. Hierzu das Abstraktum… …   Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache

  • ausbeuten — instrumentalisieren; (sich etwas) zu Nutze machen; ausnutzen; nutzen; (sich etwas) zunutze machen; ausnützen; um Hab und Gut bringen; schröpfen; abmelken (umgangssprachlich); …   Universal-Lexikon

  • ausbeuten — aus·beu·ten; beutete aus, hat ausgebeutet; [Vt] 1 jemanden ausbeuten von jemandem Leistungen verlangen oder erzwingen, damit man selbst davon profitiert, oder ohne sie angemessen zu bezahlen <jemanden schamlos, skrupellos ausbeuten> 2 etwas …   Langenscheidt Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache

  • ausbeuten — Ausbeute, ausbeuten, Ausbeuter ↑ Beute …   Das Herkunftswörterbuch

  • ausbeuten — aus|beu|ten …   Die deutsche Rechtschreibung

  • um Hab und Gut bringen — ausbeuten; schröpfen; abmelken (umgangssprachlich); ausnützen; zur Ader lassen; ausnutzen; arm machen …   Universal-Lexikon

  • schröpfen — ausbeuten; um Hab und Gut bringen; abmelken (umgangssprachlich); ausnützen; zur Ader lassen; ausnutzen; arm machen * * * schröp|fen [ ʃrœpf̮n̩] <tr.; hat (ugs.): (jmdm.) mit List oder Geschick unverhältnismäßig viel Geld abnehmen …   Universal-Lexikon

  • abmelken — ausbeuten; um Hab und Gut bringen; schröpfen; ausnützen; zur Ader lassen; ausnutzen; arm machen * * * ạb|mel|ken <st. u. sw. V.; melkt/(veraltet:) milkt ab, melkte/(veraltend:) molk ab, hat abgemelkt/(häufiger:) abgemolken> (Landw …   Universal-Lexikon